Gedanken November

Gedanken zum Lockdown und Ewigkeitssonntag im November 2020

Liebe Gemeinde,

seit Anfang des Monats befinden wir uns nun schon wieder im zweiten Lockdown, der in unserem Landkreis seit dem 09.11. noch einmal verschärft wurde. Seitdem haben wir dies bereits zweimal beim Abschied nehmen auf unserem Friedhof als Einschränkung erleben müssen. Und auch für den kommenden Toten- oder Ewigkeits-Sonntag werden wir nicht in der gewohnten Form unserer Verstorbenen gedenken können. So verzichten wir derzeit vollständig auf Gemeindegesang und werden uns auch am Sonntagnachmittag auf unserem Friedhof daranhalten, obwohl gerade der vielstimmige Gesang gemeinsamen Trost vermittelt. Trotzdem möchte ich herzlich einladen, uns alle zum Gottesdienst um 09:30 Uhr im Gemeindezentrum – bitte zieht euch warm an, da wir zwischendrin lüften müssen – und alle Trauernden laden wir zu um 15:00 Uhr auf unseren Friedhof ein.

Mit Paulus wagen wir zum Ewigkeitssonntag einen Blick auf die Auferstehung der Toten:
„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.“ (1. Kor 15,42-44)
Worte die wir bei jedem Abschied auf unserem Friedhof hören und die doch nicht einer Trauerliturgie oder einem Requiem, sondern einer ausführlichen Begründung unserer christlichen Auferstehungshoffnung entstammen. Wenn die Corona-Pandemie auch unser Gemeinschaftsbedürfnis einer harten Probe unterzieht, dürfen wir mit Paulus wissen, dass Gott uns so verwandeln wird, dass uns nichts mehr voneinander und von ihm trennen wird!

Mit einem Segensgruß, der derzeit in unserem Foyer aushängt, grüße ich euch alle und wünsche euch eine bewahrte und gesegnete Zeit bis wir uns wiedersehen!
Euer Pastor, Kai-Uwe Marquard